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ENSEMBLE UTAK

Das Ensemble Utak ist ein aufstrebendes junges Trio, das altes und neues Repertoire für die immer noch unterrepräsentierte Kombination aus Flöte, Bratsche und Harfe erkundet. Kristóf Siklósi, Anna Jurriaanse und Cara Dawson lernten sich während ihres Studiums in Berlin kennen und waren sich sofort über ihr gemeinsames Interesse an ähnlicher Musik einig. Sie traten mit einem Programm auf den Plan, das aus Trios besteht, die von Soli für jedes ihrer Instrumente unterbrochen werden. Dieses einzigartige Format ist seither zum Markenzeichen ihrer Konzerte geworden und ermöglicht es den Zuhörern, tief in die einzigartige Klangwelt der einzelnen Instrumente einzutauchen.

u·tak /utɒk/ (pl.) noun 1 strassen 2 routen 3 wegen  

Die Besetzung des Ensembles ruft eine archaische, zugleich zeitlose Klangwelt hervor – insbesondere durch Flöte und Harfe, zwei der ältesten Musikinstrumente der Menschheit – und eröffnet dennoch neue Möglichkeiten im modernen Repertoire. Diese Dualität spiegelt sich auch im Namen Utak wider, einem alten ungarischen Wort für „Routen, Straßen und Wege“, das ihr Bestreben symbolisiert, neue künstlerische Pfade zu beschreiten.

Bestrebt, zu einer flexiblen Ensemblebesetzung überzugehen, erweitert das Ensemble Utak sein Repertoire über reine Trio-Auftritte hinaus. Im Frühjahr 2024 präsentierten sie ein Programm für Bratsche und Harfe mit neu in Auftrag gegebenen Werken sowie Transkriptionen zeitgenössischer Duos für diese ungewöhnliche Kombination.

Ihr Können als zeitgenössische Kammermusiker wurde zusätzlich hervorgehoben, als sie im Sommer 2024 zur Teilnahme an der renommierten Young Ensemble Academy des Ensemble Modern ausgewählt wurden. In diesem intensiven Programm verfeinerten sie ihr Trio-Repertoire, arbeiteten in Workshops mit international renommierten Musikerinnen und Musikern und schlossen ihre Teilnahme mit einem gemeinsamen Auftritt mit dem Ensemble Modern ab.

Das Ensemble Utak ist entschlossen, neue Wege in seiner künstlerischen Arbeit zu gehen – mit dem Ziel, einzigartige musikalische Erlebnisse zu schaffen.

HÖREN

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Sonate En Trio - 1. PastoraleClaude Debussy
00:00 / 06:49
Sonate En Trio - 3. Finale Claude Debussy
00:00 / 05:11
(Live) Garten von Freuden und TraurigkeitenSofia Gubaidulina
00:00 / 18:54

WATCH

BEISPIELPROGRAMME

Wheel of Cloud

Torū Takemitsu - And Then I Knew 'Twas Wind

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Salvatore Sciarrino - Canzona di Ringraziamento (flute solo)

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Kaja Saariaho - New Gates

-pause-

György Kurtág - Signs, Games and Messages

(viola solo)

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Toshi Ichiyanagi - Still Time III

(harp solo)

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Claude Debussy - Sonate En Trio

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TRIO|SOLO

C.P.E. Bach - Sonata in Am (flute solo)

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György Kurtág - Signs, Games and Messages

(viola solo)

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Sofia GubaidlinaGarten Von Freuden und Traurigkeiten

-pause-

Benjamin Britten - Suite

(harp solo)

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Claude Debussy - Sonate En Trio

ÜBER DIE MUSIKER

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Gabriele Mastrototaro wurde am 1. März 2003 in Bari geboren. Im Oktober 2022 schloss er sein Bachelorstudium am Conservatorio „U. Giordano“ in Foggia mit Bestnote ab und setzt derzeit sein Masterstudium an der Hochschule für Musik Stuttgart in der Klasse von Prof. Davide Formisano fort.

Seit Oktober 2025 Gabriele ist Akademist der hr-Sinfonieorchester.

In Deutschland und Italien spielte er als Aushilfe in verschiedenen Orchestern, darunter beim SWR Symphonieorchester, der Staatsoper Stuttgart, der Oper Frankfurt, dem Orchestra Filarmonica di Milano sowie beim Peace Orchestra Project im Rahmen einer Europatournee mit Martha Argerich. Dabei trat er in renommierten Konzertsälen auf, wie der Philharmonie de Paris, der Berliner Philharmonie, dem Beethoven-Saal Stuttgart, dem Maggio Musicale Fiorentino in Florenz und dem Shanghai Grand Theater.

Als Kammermusiker trat er mit Ensembles wie Studio MusikFabrik (Köln), Reactive Ensemble und Ton-Art Ensemble (Stuttgart), Oh Ton Ensemble (Oldenburg), Parco della Musica Ensemble (Rom) und Six Memos Ensemble (Bari) auf. 

Zudem war er in den Jahren 2024/2025 Akademist der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt.

Als Solist interpretierte er Werke von J. S. Bach, P. Taffanel und F. Busoni mit Orchestern wie der Cappella Tübingen, dem Orchestra Filarmonica Pugliese und dem Orchestra Sinfonica Umberto Giordano. Im Dezember 2021 gewann er den Flötenwettbewerb „Angelo Persichilli“ in Rom, im Februar 2023 erhielt er den zweiten Preis beim Liverpool International Flute Competition.

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Cara Dawson ist eine preisgekrönte Harfenistin aus England, die sich in verschiedenen Musikszenen einen Namen gemacht hat. Sie ist Absolventin mehrerer renommierter britischer Hochschulen und setzt nun ihren Masterstudiengang an der Universität der Künste in Berlin fort. Zu ihren Preisen gehören der Ida Caroll Award for Strings, das Henry Wood Trust Scholarship und der John Marson Harp Award for Outstanding Musicianship. Cara hat eine Karriere in vielen großen Konzertsälen Großbritanniens und Deutschlands aufgebaut, wie der Royal Festival Hall und der Berliner Philharmonie, unter der Leitung vieler bekannter Dirigenten, darunter François-Xavier Roth, Ilan Volkov und Susanna Mälkki. Sie ist die ausgewählte Harfenakademistin 2023 sowohl der London Sinfonietta als auch des Lucerne Festival Contemporary Orchestra. Im Jahr 2022 war sie Halbfinalistin des World Harp Competition, bei dem sie ein Programm mit selbst arrangierten und neu in Auftrag gegebenen Werken für Harfe und Elektronik präsentierte. Im selben Jahr erhielt sie den zweiten Platz beim NonClassical-Wettbewerb für neue Musikensembles mit "red panel", einem Berliner Kollektiv, das Cara 2019 mitbegründete und dessen Musiksprache sich mit Klassik und Ambient/Drone auseinandersetzt.

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Anna Jurriaanse ist eine Bratschistin aus den Niederlanden. Sie studierte ihren Bachelor am Königlichen Konservatorium in Den Haag und absolviert derzeit einen Masterstudiengang an der Universität der Künste Berlin. Seit ihrer Jugend ist Anna sehr interessiert und begeistert von Kammermusik und ist Gründungsmitglied des Pelargos Quartetts, mit dem sie Stockhausens Helikopter Streich-Quartett beim Holland Festival 2019 aufführte. Dieses Ereignis weckte Annas Interesse an zeitgenössischer Musik und seither arbeitet sie eng mit Komponisten von heute zusammen. Außerdem spielt sie mit verschiedenen professionellen Orchestern und Ensembles in den Niederlanden, wie der Radiophilharmonie und dem Ludwig Ensemble. In der Saison 2023-2024 wird sie Akademistin beim Niederländischen Philharmonischen Orchester in Amsterdam sein. In Zukunft möchte Anna das Gleichgewicht zwischen dem Orchesterspiel und der Gestaltung von Aufführungen mit kleineren Ensembles fortsetzen, und zwar nicht nur auf konventionelle Weise, sondern auch mit einem offenen Geist für neue Aufführungspraktiken.

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